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Münzfälschung

Im Gegensatz zur Falschmünzerei bezeichnet die Münzfälschung das Nachahmen oder Verfälschen historischer Münzen, die nicht mehr als gesetzliches Zahlungsmittel umlaufen, sondern von Sammlern gesucht und gehandelt werden. Schon seit den Anfängen des Münzsammelns in der Renaissance tauchten Fälschungen auf (Paduaner). Als Faustregel ist festzuhalten, dass in Blütezeiten des Münzsammelns auch die Münzfälscher Konjunktur hatten. Es gibt einige wenige berühmte Fälschungen. Die bekanntesten und "gelungensten" Fälschungen, die den Sammler besonders geschädigt haben, wie z.B. die Beckerschen, Christodoulosschen und Cigoischen Fälschungen werden in diesem Lexikon erwähnt. 
Es gab verschiedene Verfahren der Münzfälschung, am gefährlichsten war lange Zeit die Prägung, die möglichst getreu echte Vorbilder nachahmte, wobei nachgemachte Stempel verwendet wurden. Seltener wurden sog. erfundene Münzen nach der Phantasie der Fälscher hergestellt. Nachahmungen in Gusstechnik sind am ehesten erkennbar, denn nur selten können Gewicht, Durchmesser oder Dicke der Originale eingehalten werden. Erst mit der Schleudergusstechnik änderte sich das. Auch technische Neuerungen im Prägeverfahren (Funkenerosionsverfahren zur Herstellung von Stempeln) haben die Münzfälschungen in jüngerer Zeit sehr gefährlich werden lassen. Der Sammler schützt sich am besten, indem er seltene Stücke nur im Fachhandel erwirbt, der die Echtheit der Sammelstücke garantiert.

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