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Münzverschlechterung

In den Zeiten der Metallwährungen zieht sich die Verschlechterung der Münzen wie ein roter Faden durch die Münzgeschichte. Schon in der Antike wird von Verschlechterung der Münzen durch Absenkung des Feingehalts oder Erhöhung des Nominalwerts berichtet. Der karolingische Pfennig war schon einer schleichenden Gewichtsverminderung unterworfen. Schließlich wurde im Mittelalter das Recht der Münzherren zur Bestimmung der Feinheit ihrer Münzen zur Münzverschlechterung benutzt. Oftmals war die Verschlechterung des Münzfußes auch eine notwendige Maßnahme, z.B. wenn schlechtere Beischläge in den Nachbarstaaten auftauchten. Zu Münzkrisen und Inflation führten die Münzverschlechterungen in der Zeit der Schinderlinge in Österreich und Bayern (1458-1460), der Kipper und Wipperzeit (1619-1623) und im Siebenjährigen Krieg (Ephraimiten).

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