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Mameita-Gin

Rundliche beprägte Silberklümpchen, die vom 16. Jh. bis in die zweite Hälfte des 19. Jh.s im feudalen Japan als Zahlungsmittel diente, hierzulande auch als „Bohnensilber“ bezeichnet. Sie sind beidseitig mit Stempeln versehen, darunter immer das Zeichen für den Gott des Reichtums (Daikoku). Andere Zeichen beziehen sich auf die Ära und können wichtige Aufschlüsse über die Datierung der Stücke enthalten.

Bis zur Rückgabe der Regierungsgewalt an den Kaiser (Tenno) 1867, waren die gegossenen Bronzemünzen (Käsch) das Hauptzahlungsmittel Japans. Das wenige Silbergeld bestand hauptsächlich aus größeren brotlaibförmigen Barren (Cho Gin), den kleineren rundlichen Mame- und Mameita-Gin und den vorbeprägten rechteckigen Münzen (Ishu-Gin, Ichi-Bu-Gin).

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