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Modius

Lateinisch für den Getreidescheffel, bei den Römern ein Holzgefäß mit Dauben und Beschlägen, das auf römischen Münzen häufig als Attribut der Göttin Annona und der Ceres erscheint. In Verbindung mit Annona ragen aus dem Gefäß oben häufig Ähren heraus, in Verbindung mit Ceres Mohn. Der Modius erscheint gelegentlich auch als alleiniges Münzbild, z.B. auf der Vs. von Kleinbronzen (Quadrans) unter Kaiser Claudius (41-54 v. Chr.). Auf griechischen Münzen der hellenistischen Zeit wurde der Modius auch als Kopfbedeckung griechischer Götter verwendet, wenn diese in Beziehung mit der Getreideernte oder der Fruchtbarkeit standen, wie z.B. Demeter oder Serapis.