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Müte

Volkstümliche Bezeichnung für eine Kleinmünze und einen Rechnungswert in Westfalen (Lippe, Ravensberg und Münsterland). Die Benennung leitet sich vermutlich von den niederländischen Mijten ab. Nach Schrötter wurde die Münze zum ersten Mal 1497 im lippischen Lemgo im Wert von 2 Pfennigen gemünzt. In der benachbarten Grafschaft Ravensberg war die Bezeichnung Müte ein Rechnungswert: 24 Pfennige = 15 Müter = 2 Schillinge. Nachdem die zwischen 1739 und 1763 geschlagenen, kupfernen 3-Pfennig-Stücke des Bistums Münster im Jahr 1764 im Wert auf 1 1/2 Pfennig herabgesetzt waren, wurden sie von der Bevölkerung ebenfalls Müter genannt. 12 Pfennig = 7 1/2 Müter = 1 Schilling.

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