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Münchner Medaille

Im letzten Viertel des 19. Jh.s entstand in Frankreich eine stilistisch eigenständige Medaillenkunst, angesichts derer Alfred Lichtwark noch vor der Jahrhundertwende zur "Wiederbelebung der Medaillenkunst" (Dresden, 1897) in Deutschland aufrief. Die Voraussetzung dafür schuf der Medaillenliebhaber und Mäzen Georg Hitl, der nach Studium der technischen Neuerungen der französischen Medaille in seiner neu erworbenen Poellathschen Prägeanstalt in Schrobenhausen neue Maschinen aufstellen ließ, die er den Künstlern zur Verfügung stellte. Unter seiner Anleitung und unter dem Einfluss Georg Habichs (seit 1907 Direktor des Münchner Münzkabinetts), der sich mit den Münzen der griechischen Antike und den Medaillen der deutschen und italienischen Renaissance beschäftigte, entstand zwischen 1905 und 1910 die Münchner Medaille. 
Im Gegensatz zur zeitgenössischen französischen und zur Wiener Medaille trug die Münchner Medaille weniger Züge von Art Nouveau oder Jugendstil, sondern lehnte sich an die Antike und vor allem an die Meisterwerke der Renaissance an. Zu den wichtigsten Vertretern der Münchner Medaille zählen u.a. Alois Boersch, Maximilian Dasio, Theodor Georgii, Ludwig Gies, Karl Goetz, Hans Lindl, Max Olofs, Karl Ott und Hans Schwegerle. 

    

Medaille 1932 von Georgii auf Johann Wolfgang von Goethe

    

Medaille 1926 von Schwegerleauf die 700-Jahrfeier derReichsfreiheit Lübecks

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