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Monnaies de confiance

Auch Medailles de confiance genannt, wurden 1791/92 in Frankreich nach der Französischen Revolution aufgrund des Mangels an staatlichem Kleingeld von Gemeinden, Körperschaften und Banken ausgegeben. Die Ausgabe von Monnaies de confiance und ihrer papiernen Gegenstücke (Billets de confiance) sollte den Kleingeldmangel in den Wirren der Revolutionszeit mildern. Es handelte sich meist um kupferne Mehrfachstücke (2, 5, 10, 15, 20) des Sol, eine Manufaktur stellte sogar Porzellangeld her. Es gibt auch Silberstücke. 
Den Großteil des Monnaies de confiance machten die sog. Monnerons aus, Kupferstücke zu 5 und 2 Sols, die die Brüder Monneron durch Boulton in England besorgen ließen. Mit der Ausrufung der Republik wurde die Ausgabe des Notgeldes im September 1792 verboten. Der von der Republik meist aus Glockenmetall ausgemünzte Sol aux Balances konnte den Kleingeldmangel bis zur Einführung der Dezimalwährung 1795 in Grenzen halten.