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Mansois

Bezeichnung des mittelalterlichen Deniers (Denar) der Grafschaft Maine, die heute im Wesentlichen die Départements Mayenne und Sarthe (Hauptstadt Le Mans) umfasst. Die Grafschaft Maine war Lehensgebiet der französischen Krone und stand im frühen Mittelalter zuerst unter dem Einfluss der benachbarten Normannen im Nordwesten und seit dem 12. Jh. der Grafen von Anjou (Haus Plantagenet) im benachbarten Süden. Die Deniers der Grafschaft zählen zu den Feudalmünzen Frankreichs, die durch den Machtkampf um die französische Krone und die damit verbundene Schwächung der Zentralgewalt entstanden. Der Lehnsherr Herbert I. von Maine (1015-1030) ließ sein Monogramm auf den Mansois prägen, der dann als immobilisierter Typ lange weitergeprägt wurde. Sogar Conan II. (1062-1066) von der Normandie übernahm das Monogramm Herberts. In seinem Geltungsgebiet stellte der Mansois den doppelten Wert der benachbarten Deniers, des Angevin und des Deniertournois, dar.

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