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Münzkabinette

Die zwischen zwei Zimmern gelegenen Räume ohne eigenen Ausgang, wie sie in Schlössern seit der Renaissance vorzugsweise zur Aufbewahrung von Kunstwerken, Kuriositäten und Sammlungen dienten, wurden Kabinette genannt. Also waren Münzkabinette Räume, die den Fürsten zur Aufbewahrung ihrer Münzsammlung dienten. Die begüterten Sammler engagierten meistens Bedienstete, die eigens zum Aufbau und zur Betreuung der Münzsammlungen abgestellt waren. Diese ersten Berufsnumismatiker stellten zum Teil erstaunliche Sammlungen zusammen, für die bald die kleinen Räume nicht mehr reichten, sodass größere Räumlichkeiten gefunden werden mussten. Diese Sammlungen bildeten den Grundstock für die umfangreichsten und bedeutendsten Münzsammlungen Deutschlands: die Münzkabinette von Berlin, Dresden, Gotha und München. 
Durch die Emanzipation des Bürgertums und angeregt durch die Veröffentlichungen neuer Erkenntnisse wuchs der Kreis der Münzliebhaber. Das gestiegene öffentliche Interesse führte einerseits zur Bildung öffentlicher Münzsammlungen, für die sich ebenfalls die Benennung Münzkabinett einbürgerte. Andererseits regte das gewachsene Interesse auch den Tausch und Handel mit Münzen an. Als sich im 18. Jh. eine Münzhandlung als Münzkabinett bezeichnete, weitete sich die Bedeutung des Begriffs auch auf Münzhandlungen aus.

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