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Serapis

Auch Sarapis, griechisch-ägyptische Gottheit, den der Gründer der hellenistischen Dynastie der Ptolemäer in Ägypten, Ptolemaios I. "Soter" (323-285 v. Chr.), als Reichsgott einführte und der sich über die Grenzen des Ptolemäerreiches im hellenistischen Osten bis weit in die römische Kaiserzeit verbreitete. Der vielgestaltige pantheistische Allgott Serapis ist eine Verschmelzung aus dem altägyptischen Totengott Apis-Osiris (Hauptkultstätte Serapeum bei Memphis) und dem griech.-hellenistischen Gott der Unterwelt (Zeus-Pluto), dessen Kultstatue von der Handelsstadt Sinope (Paphlagonien) am Schwarzen Meer nach Alexandria (Ägypten) gebracht wurde. Die Vielgestaltigkeit des Gottes zeigt sich vor allem auf römischen Provinzial- und Lokalprägungen im 2. und 3. Jh. v. Chr. im östlichen Mittelmeerraum, besonders im ägyptischen Alexandria. Dort ist er oft bärtig mit Polos und Zepter dargestellt und ähnelt Zeus. Andere Darstellungen zeigen ihn mit Füllhorn, Strahlenkrone usw. im Stil des Sonnengottes (Helios), des römischer Genius oder des Nilgottes dargestellt. Auch mit Isis (Schwester des Osiris) oder Cerberus (Höllenhund des Pluto) ist er dargestellt. Im ausgehenden 3. Jh. ging der Serapiskult zugunsten des aufkommenden Christentums zurück und flackerte nur noch unter Julianus II. "Apostatus" (355-363 v. Chr.) auf, der sich selbst u.a. als DEO SERAPIDI bezeichnete und eine Reihe von AE-Bronzen mit Darstellungen von Serapis, Isis (auch zusammen) und Apis ausgab.

    

Darstellung des Serapis auf einem Denar des Caracalla (198-217n. Chr.)

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