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Pegasosstatere

Bezeichnung der antiken Silbermünzen, die in Korinth und einigen Kolonien nach korinthischem Münzfuß geschlagen wurden. Sie wurden früher volkstümlich Pegasos (Pferdchen) genannt, nach dem Motiv des Pegasos auf der Vs. der Münzen. Der korinthische Stater entsprach im Gewicht etwa der Didrachme nach attischem Münzfuß (ca. 8,5 g) und zerfiel in drei Drachmen (Tridrachme). Die Pegasosstatere wurden seit archaischer Zeit (vermutlich um 575 v. Chr. oder früher) geprägt, ursprünglich mit dem Anfangsbuchstaben der Stadt (der archaische Buchstabe Koppa) unter dem geflügelten Pferd. Die andere Seite war zuerst mit einem inkusen Punzmuster versehen, das bald (seit ca. 550 v. Chr.) einem swastika-ähnlichen Ornament wich. Seit dem späten 6. Jh. v. Chr. wurden die Pegasosstatere doppelseitig beprägt: Die Rs. zeigt die Göttin Athena Chalinitis mit korinthischem Helm (ohne Busch, mit vollständigem Nasen- und Wangenschutz). Im Unterschied zu den archaischen Prägungen der nahe gelegenen Städte Aigina (Schildkröten) und Athen, die vergleichsweise kugelförmig erscheinen, waren die Pegasosstatere relativ flach und besaßen einen größeren Durchmesser. Sie wurden bis ins 3. Jh. v. Chr. geschlagen, auch im Bereich der Interessensphäre von Korinth, auf Sizilien (Syrakus) und in Unteritalien. Möglicherweise dienten sie dort auch als Handelsmünzen.

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