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Personenmedaillen

Ohne besonderen Anlass gegossene oder geprägte Medaillen, Gedenk- oder Schaumünzen auf Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Politik, im Gegensatz zu Ereignismedaillen und Gelegenheitsmedaillen. Anders als die Medaillen italienischer Künstler der Renaissance, die in der Regel Adlige und Aristokraten porträtierten, widmete sich die Gussmedaille deutscher Künstler im 16. Jh. (z.B. Hagenauer und Gebel) der Porträtierung von Persönlichkeiten aus dem wohlhabenden Bürgertum. Die Darstellung von Patriziern, Kaufleuten, Künstlern und Handwerkern wird als "Demokratisierung der Medaillenkunst" bewertet. Die Schaffung dieser eigentlichen Personenmedaillen geht vor allem von Nürnberg, Augsburg, Ulm und anderen Handelsstädten des 16. Jh.s aus. Die Künstler fertigten die Modelle für diese bis heute unübertroffenen Gussmedaillen aus Buchsbaum oder Stechstein (Kehlheimer Stein aus dem Jura) und gossen die zeitgenössisch Kontrafekt-Medaillen genannten Stücke in sehr kleinen Auflagen in Bronze oder Edelmetall. In der zweiten Hälfte des 16. Jh.s traten neben die Personenmedaillen Ereignis- und Gelegenheitsmedaillen, gleichzeitig erfreute sich die Prägemedaille zunehmender Beliebtheit. Allmählich begannen die Medailleure ihre Erzeugnisse selbst zu vermarkten, die dann in immer umfangreicheren Serien hergestellt wurden. Die Herstellung von Personenmedaillen dauert bis heute an, die Zahl der dargestellten Personen ist unüberschaubar groß.

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