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Points secrets

Französische Bezeichnung (geheime Punkte) für die Münzzeichen, die im spätmittelalterlichen Frankreich unter bestimmten Buchstaben in der Umschrift angebracht wurden. Die Punkte veränderten ihre Position, je nachdem, von welcher Münzstätte sie stammten. Die Münzen der Pariser Münzstätte waren z.B. mit einem Punkt (seit 1411 ein Kringel) unter dem 18. Buchstaben gekennzeichnet. Das Kennungssystem wurde bewusst geheim gehalten, um eine effektivere Kontrolle zu gewährleisten und - bei Verstößen gegen die Münzverordnungen - die Strafverfolgung zu verbessern. In unregelmäßigen Ansätzen wurden Points secrets schon unter Ludwig (Louis) IX. (1226-1270) praktiziert, konsequent erst unter Karl (Charles) VI. (1389- 1422) auf alle 20 Münzstätten ausgeweitet. Erst mit der Einführung der Münzbuchstaben unter Franz (François) I. im Jahr 1540 wurde das System abgeschafft.

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