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Petermännchen

Bezeichnung des Albus (Weißpfennigs) aus dem Kurfürstentum Trier nach der Kipper- und Wipperzeit (seit 1625). Die Bezeichnung leitet sich von der Darstellung des hl. Peter (Petrus) ab, der auf der Rs. mit Schlüssel und Buch dargestellt ist (Vs. Wappen). In der moselfränkischen Mundart wurden die Stücke auch "Petermenger" oder "Petermengen" genannt. Die Silber-Scheidemünzen wurden mit 8 Pfennigen oder 2 Kreuzern bewertet. Aufgrund der hohen Prägezahl verbreiteten sie sich schnell über den ganzen westdeutschen Raum. Die großen Mengen und der knappe Silbergehalt führten dazu, dass sie niemand mehr annehmen wollte. Deshalb setzte Erzbischof Johann Hugo von Orsbeck 1687 die Prägung der Petermännchen aus und ging zur Ausmünzung von Dreipetermännchen zu 5 Kreuzern über. Seit 1898 erschienen in der Nachfolge der Vierpfennigmünze halbe Petermännchen in Billon, deren Rs.n mit 1/2 / PETER / MENGEN beschriftet sind. Die Halbstücke wurden bis 1704, in veränderten Typen 1715, 1722 bis 1725, und nochmals 1746 bis 1751 ausgegeben. Zwischen 1758 und 1764 versuchte man nochmals Ganzstücke als Billonmünze in den Umlauf zu bringen. Inzwischen hatte man die Währung schon auf den Kreuzer umgestellt.

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