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Personifikation

Verkörperung von abstrakten Begriffen, von Überindividuellem (allegorische, symbolische Personifikationen) und unbelebten Gegenständen, vor allem von Staaten, Landschaften, Flüssen und Städten (geographische Personifikationen). Die Personifikation in der Religion und Kunst entspringt bei den Griechen mythischem Denken und erscheint schon früharchaisch in der bildenden Kunst, gemäß dem bildhaften Sehen der Griechen. Auf griechischen Münzen erscheinen in klassischer Zeit Eirene, Nike und Tyche. Die Vorliebe der Römer, politischen Tendenzen und Verheißungen, Gefühlen bildhaft Ausdruck zu verleihen, führt dazu, dass Personifikationen in allegorischen und geographischen Darstellungen auf römischen Münzen der späten Republikzeit und der Kaiserzeit zur Regel werden. Die Renaissance hat die Personifikation wieder aufgenommen, seither sind Personifikationen auf Geprägen von Münzen und Medaillen üblich; im Barock wirken Allegorien geradezu stilbildend.

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