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Pelekys

Griechische Bezeichnung der Doppelaxt oder des zweischneidigen Beils, das in prähistorischer und archaischer Zeit neben seinem Gebrauchswert (als Waffe und Opfergerät) auch als Tausch- und Zahlungsmittel Verwendung fand. Dieses Beilgeld gehört zum Gerätegeld (Waffengeld). Unsicher ist die Deutung von Steinbeilen aus Hortfunden prähistorischer Zeit, gesichert ist die Geldfunktion metallischer einschneidiger( Hemipelekon) und zweischneidiger Äxte in homerischer Zeit(Beilgeld). Die Pelekys wird aus der kretischen und karischen Kultur als göttliches Symbol und Zeichen der Herrscherwürde unter der Benennung Labrys (Labyrinth: Haus der Doppeläxte) in den Zeuskult (Zeus Labraundos) übernommen. Auf Münzen von Mylasa und der karischen Dynasten kommt Zeus in Zusammenhang mit der Pelekys auf Münzen vor, als alleiniges Münzbild ist die Doppelaxt auf Münzen von Karien, Lydien, Phrygien und vereinzelt in den Gebieten Thessalien und Thrakien dargestellt.

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