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Potin

Französische Bezeichnung einer zinnreichen Bronzelegierung, die die Kelten vorwiegend in Gallien zum Gießen von Münzen verwendeten. Die keltischen Potinmünzen enthalten immer einen relativ hohen Zinnanteil. Den Legierungen ist in wechselnden Zusammensetzungen neben Zinn auch Kupfer, Blei, Silber und Spuren anderer Metalle beigemischt. Die Kelten glichen meist ihre Nominale aus Gold (Stater) und Silber (Tetradrachme, Drachme, Quinar) den griechischen, makedonischen und römischen Nominalen gewichtsmäßig an, aber über die Bezeichnungen der Bronzelegierungen weiß man nichts Genaues. Deshalb unterscheidet man zwischen Großbronzen, Kleinbronzen und Potin.

    

Ostkeltischer Stamm der Leuker, Potin-Münze mit den typischenGusszapfen