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Pudicitia

Römische Personifikation der Züchtigkeit, Schamhaftigkeit und Keuschheit. Sie kommt auf römischen Münzen der Kaiserzeit vorwiegend als sitzende (seltener stehende) Frauengestalt mit Schleier vor. Meist ist sie auf Münzen von Kaiserinnen dargestellt, auch wenn deren Lebenswandel alles andere als keusch zu nennen war. Einen sitzenden Pudicitia-Typ zeigen z.B. die Rs.n eines Silber-Denars und Bronze-Asses der Lucilla, der Gemahlin des Kaisers Lucius Verus (161-169 n. Chr.). Sie soll sich schon bald nach der Heirat (164 v. Chr. in Ephesus) im Alter von 16 Jahren den ausschweifenden Lebenswandel ihres Gemahls zu eigen gemacht haben. Nach dem Tod des Verus (169 v. Chr.) heiratete sie einen römischen Senator, lebte aber mit ihrem noch hemmungsloseren Bruder, dem späteren Kaiser Commodus (177-192 v. Chr.), zusammen, mit dem sie ein intimes Verhältnis gehabt haben soll.

    

Darstellung der Pudicitia auf einem Sesterz der HerenniaEtruscilla

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