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Pei

Siamesische (thailändische) Porzellannotmünzen, die als Kleingeldersatz seit 1770 in großen Mengen ausgegeben wurden. Es gibt über tausend verschiedene Arten in verschiedenen Werten. Sie wurden von der Regierung im frühen 19. Jh. als Zahlungsmittel anerkannt oder zumindest geduldet und 1873 verboten, verblieben aber bis etwa 1880 im Umlauf. Die meisten Porzellan-Token wurden in China gefertigt und nach Thailand exportiert, wo sie von Spielhäusern und Geldwechslern ausgegeben wurden. Sie tragen chinesische und siamesische Schriftzeichen und sind aus weißem Porzellan bzw. aus Steingut hergestellt, die Schriftzeichen und bildlichen Darstellungen sind teilweise farbig bemalt.