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Philippeios

Bezeichnung des Goldstaters Philipps II. von Makedonien (359-336 v. Chr.) nach inschriftlichen und literarischen Quellen. Die früheste griechische Massenprägung stammt aus der Ausbeute der Goldminen des Pangaiongebirges und wurde in vielen Münzorten ausgegeben. Der Philippeios stellt ein Didrachmon nach attischem Münzfuß (8,6 g) dar und zeigt auf der Vs. den Kopf Apollons, auf der Rs. ein Zweigespann (Biga), das sich auf den Wagensieg Philipps in Olympia beziehen soll. Nach einer delphischen Inschrift galt der Philippeios 7 äginäische Statere oder 20 attische Drachmen, was auf ein Wertverhältnis von 10:1 zwischen Gold und Silber schließen lässt. Die Goldmünze war weit verbreitet und wurde u.a. von den keltischen Stämmen mit zunehmender Barbarisierung nachgeprägt (keltische Münzen).

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