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Beizeichen

Bilder, Buchstaben oder sonstige kleine Zeichen, die auf Münzen häufig wechseln. Der Begriff ist der mittelalterlichen Heraldik entlehnt und bezeichnet die kleinen Zeichen im Wappen, die eine Linie der Familie von der anderen unterscheidet. Meist legten sich die Seitenlinien der Fürstenhäuser ein Beizeichen im Wappen zu, die Stammlinien verwendeten Wappen ohne einen Zusatz. Zu den heraldischen Beizeichen gehört auch der Bastardfaden, ein schmaler Balken von links oben nach rechts unten über das Wappen gezogen, der die Geburt eines illegitimen Nachfahren im Hochadel kennzeichnete.
Seit der Antike gab es - neben dem stets gleichen Hauptbild der Münze - Beizeichen in Form von wechselnden Bildern oder Buchstaben, auch in Form von Monogrammen. Diese wurden benutzt, um Münzmeister oder Emissionen zu kennzeichnen oder um Beischläge oder sonstige Nachahmungen zu unterscheiden. Zur Kennzeichnung von Münzorten fanden sie ebenfalls Verwendung. So entwickelte sich im spätmittelalterlichen Frankreich ein System zur Erkennung der Münzstätten, indem Zeichen unter bestimmte Buchstaben gesetzt wurden( Points secrets). Manchmal wurden die Beizeichen als Ornat aus ästhetischen Gründen hinzugefügt.

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