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Ban

1. Bezeichnung für japanische Goldmünzen mit flach-ovalem Aussehen, die zwischen dem ausgehenden 16. Jh. bis zum Beginn der Meiji-Ära (1867) ausgegeben wurden. Die großen Stücke zu 10 Rio werden Oban genannt. Sie wiegen ca. 165 g bei wechselndem Feingehalt (bis zu 734/1000 im Jahr 1725) und tragen neben mehreren Stempeln beidseitig als Besonderheit die Signatur des Münzvorstehers, meist in japanischer Tinte. Das kleinere Stück, der Koban zu 1/10 Oban bzw. 1 Rio lief seit dem Jahr 1601 um.
In verschiedenen Provinzen wurden auch Silberobane und -kobane mit allerdings nur regionaler Bedeutung ausgegeben. Ihr Wert wurde in Momme (3,756 g) und auch in Rio (4,3 Momme) angegeben. Alle Münzen waren im Lauf der Jh.e einer teilweise drastischen Münzverschlechterung ausgesetzt, sowohl nach ihrem Gewicht als auch nach ihrem Feingehalt.

2. Rumänische Kleinmünze (Banu).