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Bielefelder Seidengeld

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden im ostwestfälischen Bielefeld "Scheine" aus Seide in Papiergeldformat hergestellt, das zu den Städteausgaben des deutschen Notgelds zählt. Der Wert richtete sich nach der Größe des Formats und war auf den "Stoffscheinen" angegeben. Der Schein konnte bei allenKassen der Leinenweberstadt und des benachbarten Kreises Halle eingelöst werden. Das Seidengeld war meist mit bebilderten Geschichten bedruckt, wie beispielsweise der Seidenschein von 1921 zur 700-jährigen Jubiläumsfeier der Stadt. Er zeigt die "wunderbare Heilung Kranker" durch den "Bielefelder Gesundbrunnen".

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