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Beutegroschen, -pfennige

Münzen aus dem 16. Jh., die aus erbeutetem Metall, z.B. aus Silbergeschirr oder Kanonen geschlagen worden sein sollen. Die berühmtesten Beutegroschen, die Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen und Landgraf Philipp von Hessen 1542 angeblich aus dem Silbergeschirr des besiegten Herzogs Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel schlagen ließen, sind wahrscheinlich Fälschungen. Der Nürnberger Kriegskommissar Gabriel Nützel, der 1554 die Festung Hohenlandsberg erobert hatte, soll die Kanonen der Festung zur Herstellung von Beutepfennigen verwendet haben.