Newsletter
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Billonmünze

Münzen, die aus einer Kupfer-Silber-Legierung hergestellt wurden, deren Silberanteil bis zu maximal 50% (500/1000 fein), meist jedoch weniger betrug. Billonmünzen gab es schon seit der Antike, so z.B. viele keltische Münzen; der römische Silberdenar sank unter Kaiser Septimius Severus (193-211) ebenso zur Billonmünze ab wie der Antoninian 50 Jahre später. Dabei war es beliebt, den Münzen durch Weißsieden einen oberflächlichen Silberglanz zu verleihen, um das Absinken des Feingehalts kurzfristig verheimlichen zu können. König Heinrich VIII. von England (1509-1547) erhielt wegen dieser Praktiken den Spitznamen Old Coppernose. Billonmünzen wurden in Notzeiten geprägt, um das teurere Edelmetall zu strecken, wie z.B. zu Beginn der Kipper- und Wipperzeit.
Bei der Herstellung von kleineren Nominalen ( Scheidemünzen) war die Billonmünze die Norm, in Deutschland etwa mit dem Wert eines Achteltalers und darunter. Die Silbermünzen der Weimarer Republik waren Billonmünzen mit einer ausgewogenen Legierung (500/1000 fein), ebenso wie die Gedenkmünzen der DDR zu 10 Mark (1976) und 20 Mark (1977-1985).

Persönliche Kundenberatung – wir sind gerne für Sie da!

Haben Sie Fragen zu einer Münze oder benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Online-Bestellung? Rufen Sie uns direkt an – unser Kundenservice steht Ihnen gerne zur Verfügung.

+49 (0) 63 31 511 610 5 Mo. - Do. 08:00 - 20:00 Uhr, Fr. bis 19:00 Uhr

Callcenter Service Mitarbeiter