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Bankozettel

Österreichisches Papiergeld, von der Wiener Stadt Banco in den Jahren 1762, 1771, 1784, 1796, 1801 und 1806 in Nennwerten zwischen 5 und 1000 Gulden herausgegeben. Zunächst waren die Banknoten sehr beliebt, verfielen aber infolge des vermehrten Ausstoßes, denn der Staat benötigte sie dringend zur Kostendeckung der Kriege gegen Napoleon. Die inflationäre Entwicklung führte schließlich 1811 zum Staatsbankrott. Die Bankozettel wurden zu einem Fünftel ihres Nominalwerts gegen sog. Einlösungsscheine umgetauscht, was den Papiergeldumlauf von 1061 Millionen fl. (Gulden) auf 212 Mill. reduzierte.

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