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Bolognino grosso

Name der ab 1236 in Bologna geschlagenen Silbermünze (später Billon) zu 12 Bolognini piccoli. Die Groschenmünzen wurden in zahlreichen nord- und mittelitalienischen Städten nachgeahmt, z.B. in Rom, Ferrara, Modena, Mantua und Perugia. Vor allem die Päpste fertigten eine Reihe von Beischlägen an. So ließ Papst Urban V. 1368 einen sog. Bolognino Romano im halben Wert des Grosso papale prägen, der seinerseits wiederum nachgeahmt wurde. Papst Innozenz VI. (1352-1362) ließ Grossi und Piccoli schlagen, die von anderen Päpsten übernommen wurden. Seit 1621 wurde die Münze als Mezzo Bolognino in Kupfer geschlagen und hielt sich bis zum Ende des 18. Jh.s.

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