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Brillenmünzen

1. Die im Jahr 1647 auf Veranlassung Christian IV. von Dänemark aus norwegischem Gold geprägten Halbdukaten werden als Brillenmünzen oder Brillendukaten bezeichnet. In der Silbermine Kongsberg in Norwegen soll 1644 etwas Gold gefunden worden sein, aus dem einige Dukaten geprägt wurden. Ihre Herkunft wurde angezweifelt, denn es war der erste Goldfund in Norwegen. Nach einem weiteren geringen Goldfund ließ der König daraus die Dukaten mit der Darstellung eines Kneifers und der Inschrift VIDE MIRA(bilia) DOMI(ni) prägen. Die Übersetzung der langen Formulierung heißt "Schau die Wunder des Herrn", die kurze Form bedeutet aber "Schau, was für Wunder zu Hause passieren können". Es ist strittig, ob neben dem sehr raren Halbstück noch ganze und Vierteldukaten existieren.

2. Ein Typ der französischen Louis d'or, der Louis d'or aux lunettes, ist eine Brillenmünze. 

3. Brillentaler

   

Louis d'or aux lunettes des französischen Königs Ludwig XV.