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Baldwin & Co.

Baldwin und seine Partner unterhielten 1850/51 in San Francisco eine Privatmünzanstalt, in der kalifornisches Gold zu 5-, 10- und 20-Dollar-Stücken vermünzt wurde. Die Stücke zu 20 $ verursachten im April 1851 Schlagzeilen in der Presse: Man sprach vom "großen Goldschwindel". Die Presseleute entdeckten, dass die Goldstücke minderwertig waren. Zudem wollte die Firma bei Einlösung in Silber noch 5% des Nominalwerts abziehen. Der Skandal zog so weite Kreise, dass die Gesellschafter der Firma eine Woche nach Entdeckung des Schwindels sich per Schiff aus San Francisco absetzten.