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Datierung

Eine regelmäßige Datierung europäischer Münzen setzt erst im 16./17. Jh. ein. Zuvor sind Münzen nur gelegentlich mit der Angabe einer Jahreszahl versehen. Als erste datierte Münze Mitteleuropas gilt eine dänische Münze von 1248. Seit 1300 konnte z.B. der florentinische Floren (Fiorino) mit einer Genauigkeit von einem halben Jahr datiert werden, weil die Goldmünze der Republik Florenz das Zeichen des Gonfaliers oder Statthalters trug, der in halbjährigem Wechsel amtierte. In Arabien war die Angabe der Jahreszahl nach der Hedschra schon früher verbreitet und sie findet sich auch auf Münzen arabisch beeinflusster Länder in Europa (Sizilien, Spanien, Portugal). Die Datierung arabischer Münzen wurde im Mittelalter von den christlichen Kreuzfahrerstaaten nachgeahmt. So ließ z.B. Kaiser Friedrich II. einen Tari in Sizilien münzen, der auf einer Seite die Jahreszahl nach der Hedschra (595 AH), auf der anderen Seite (lateinisch) nach Christi Geburt (1198 v. Chr.) angibt. Die Datierung antiker Münzen ergibt sich meist aus einer Kombination von Daten, die aus Angaben auf der Münze (Iterationszahl, Alexandriner) sowie aus Dokumenten außerhalb der Münze bestehen können.

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