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Dreipetermännchen

Kurtrierer Billonmünze zu drei Petermännchen, die 1689 unter Erzbischof Hugo von Orsbeck (1676-1707) mit der Aussetzung des Schlags von einfachen Petermännchen geschaffen wurde. Der Name leitet sich von der Darstellung des auf einer Wolke thronenden St. Petrus auf der Rs. ab. Zwischen 1689 und 1715 wurden große Mengen ausgegeben. Sie galten 5 Kreuzer im Zwanzigguldenfuß und sollten dann im Vierundzwanzigguldenfuß mit 6 Kreuzern bewertet werden. Das Volk hielt jedoch an der alten Bewertung zu 5 Konventionskreuzer fest, zumal die Dreipetermännchen seit 1760 schlechter ausgebracht wurden. Daran konnten weder die Beschriftung 240 EINE FEINE MARK noch die Strafandrohungen des Erzbischofs Johann Philipp von Walderdorff (1756-1768) in den Jahren 1760 und 1761 etwas ändern. Die Ersetzung der Darstellung des St. Petrus durch das erzbischöfliche Monogramm auf der Rs. im Jahr 1761 sollte die Untertanen vermutlich nachdrücklich an die Strafandrohung erinnern.

   

Dreipetermännchen des Johann Hugo von Orsbeck.

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