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Denaro

Italienischer Ausdruck für Denar. Die Nachfolger des karolingischen Denars in Oberitalien und Rom fielen schnell in Gewicht und Feingehalt. In Genua waren schon im Jahr 1102 sog. "bruni" und "brunetti", also schwarze Paveser Pfennige, in Umlauf, die bei einem Normalgewicht von ca. 1 g lediglich einen Feingehalt von 500/1000 Silber aufwiesen. Mitte des 12. Jh.s erreichten die Denare aus Pavia ein Feingewicht von 0,243 g. In Verona hatte der Denaro schon Ende des 11. Jh.s ein Durchschnittsgewicht unter 0,5 g (ca. 280/1000 fein). Er wurde als Piccolo von den Dogen Venedigs übernommen und wog Ende des 12. Jh.s ca. 0,36 g rau und 0,1 g fein. In Süditalien wurden im Wesentlichen Kupfermünzen( Follari) ausgeprägt, mit Ausnahme des Apulienser.

   

Denaro des Amadeus III. von Savoyen

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