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Tari

1. Auch Taro oder Tareno, ist eine kleine Goldmünze im Gewicht von 0,8 bis 1 g (Feingehalt von 16 2/3 Karat), die in Sizilien unter der Herrschaft der Araber (Fatimiden) um die Mitte des 10. Jh.s eingeführt wurde. Die Tari wurden von den Normannen in Sizilien und Süditalien übernommen, zunächst noch unter Beibehaltung kufischer Inschriften. Das änderte sich im ausgehenden 12. Jh. unter den Staufern, deren Tari Kreuze, Adler, fünf Kugeln oder das Brustbild des Herrschers zeigen. Trotz des Augustalis blieben die Tari die wichtigste unteritalienisch-sizilische Goldmünze des 13. Jh.s. Auch Karl von Anjou übernahm die Prägung der goldenen Tari. Es gab auch Mehrfachstücke. Die wichtigsten Prägeorte waren Palermo, Messina, Amalfi und Brindisi.

2. Silbernes Münznominal vom beginnenden 16. Jh., das bis zum ausgehenden 18. Jh. in Sizilien und Neapel geprägt wurde. 1 Tari = 2 Carlini = 20 Grani = 120Cavalli.

    

Sizilien, 6 Tari 1735 des Karl von Bourbon (1734-1759)



3. Auch der Johanniterorden auf Malta ließ nach 1530 silberne Tari schlagen, 12 Tari galten einen Scudo. Vom ausgehenden 16. bis zur Mitte des 17. Jh.s und nach 1742 wurden auch kupferne Tari geschlagen.

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