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Dreikreuzer

Ursprünglich kaiserlich-österreichische Groschenmünze zu 3 Kreuzern, die in den habsburgischen Erblanden in der Mitte des 16. Jh.s ausgebracht wurde. Nach der Darstellung des kaiserlichen Brustbilds wurde die Scheidemünze gelegentlich auch als Kaisergroschen und als Silbergroschen bezeichnet. Nach der Münzordnung vom 29. Juli 1551 aus Billon (455/1000 fein) mit einem Gewicht von 2,475 g geprägt. Im Dreißigjährigen Krieg begann die Blütezeit der Dreikreuzer, die auch von anderen Münzständen, beispielsweise in Süddeutschland und Böhmen, nachgeprägt wurden. Letztere erhielten in Schlesien den Beinamen Böhm. Das Münzbild zeigt (nebst dem Brustbild des Kaisers) auch den Reichsadler oder das Landeswappen und die Wertangabe 3 im Oval.