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Dreier

1. Bezeichnung für Billon- und Kupfermünzen zu 3 Pfennig aus dem 16. Jh., die von Sachsen aus bis ins 19. Jh. im mittel- und norddeutschen Raum verbreitet war. Sie wurden ursprünglich Dreipfenniggröschlein genannt. Seit der Mitte des 18. Jh.s wurden sie vorwiegend in Kupfer ausgebracht.

2. Ursprünglich süddeutsche und schweizerische Bezeichnung für spätmittelalterliche Stücke zu 3 Hellern oder Hallern (z.B. seit 1360 in Bern). Seit dem 16. Jh. wurden die bis in die 2. Hälfte des 18. Jh.s geprägten Kleinmünzen zu 3 Pfennig Dreier, Gröschel oder Gröschlein genannt. Sie galten 1/84 Gulden und zeigten deshalb die Wertzahl 84 im Reichsapfel.