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Drahtkopeken

Numismatischer Sammelbegriff für die russischen Denga und Kopeken, auf denen vom 14. bis ins frühe 18. Jh. das Münzsystem im russischen Großfürstentum und im Zarenreich beruhte. Der Name leitet sich von den dünnen, drahtähnlichen Silberstangen ab, die zur Herstellung der Schrötlinge verwendet wurden. Von den Stangen wurden Stücke abgeschlagen, die dann flach geklopft wurden. Die dadurch entstehenden unregelmäßigen Formen sind meistens oval oder tropfenförmig, deshalb werden sie auch Tropfkopeken genannt. Die Münzbilder der Drahtkopeken sind leider oft nur unvollständig oder undeutlich.