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Diadem

Kopfbinde aus Stoff, die in der Antike als Zeichen des Sieges und als Symbol der Priester und Herrscher diente. Seit dem 3. Jh. v. Chr. schmückt das Diadem das Haupt auf Münzbildern der Perserkönige. Erst in der konstantinischen Zeit im 4. Jh. v. Chr. taucht das mit Perlen und Edelsteinen besetzte Diadem (neben dem Lorbeerkranz) wieder auf Münzen des Kaisers Konstantin der Große (324-337) auf. Die byzantinischen Kaiser erscheinen auf Münzen häufig mit einem Diadem in Form eines mit Perlen eingefassten Stirnbands, in der Mitte ein Edelstein, von weiteren Edelsteinen umgeben. Die Enden des hinter dem Kopf zusammengebundenen Stirnbands wurden im Wind flatternd oder über die Schulter fallend dargestellt.