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Karat

Vom griech. Keration (lat. Siliqua), der Same des Johannisbrots, war im Mittelmeerraum früher ein übliches Gewicht von etwa 0,189 g, das dem getrockneten Schotenkern des Johannisbrots entsprochen haben soll. 1728 Karat entsprachen einem römischen Pfund, ein (byzantinischer) Solidus wog 24 Karat (4,5 g). Zusätzlich ist Karat auch eine Maßzahl für den Feingehalt eines Metalls: So konnte der Hyperpyron der byzantinischen Kaiser (seit 1092) im Gewicht von 24 Karat einen Feingehalt von 21 Karat haben (21 Anteile Gold auf 3 Anteile unedler Metalle). In Afrika soll der Same des Johannisbrots früher zum Wiegen des Golds, in Ostindien zum Wiegen der Diamanten benutzt worden sein.

In den europäischen Ländern wurde lange Zeit der Feingehalt von Goldlegierungen nach Karat bestimmt. Das in 4 Grän unterteilte Karat war in eine 24-stufige Skala eingeteilt: 1 Karat enthält 1/24 Anteile Gold. 24 Karat bedeutet also reines Gold, eine 12-karätige Legierung enthält zur Hälfte Gold. Heute wird der Feingehalt in Tausendstel (Promille) angegeben. Das Karat wird heute nur noch als Edelsteingewicht benutzt. Das metrische Karat ist ein Gewicht von 0,2 g (früher 0,205 g).

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