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Künstlersignaturen

Die ersten gesicherten und regelmäßigen Künstlersignaturen finden sich auf antiken Münzen aus sizilischen und unteritalienischen Städten im 5./4. Jh. v. Chr., die bekanntesten sind die von Euainetos und Kimon signierten Einfach- und Mehrfachdrachmen. Schließlich auch die in Ionien (vor allem Klazomenai), Arkadien sowie die auf Kreta (vor allem Kydonia) und Rhodos signierten Stücke. Regling bringt die hohe Geltung des künstlerischen Selbstbewußtseins in dieser frühen Phase in Verbindung mit einem Weltbild, das das menschliche Individuum in den Mittelpunkt stellt, charakteristisch für die griechischen Sophisten dieser Zeit. Gehäuft tauchen Künstlersignaturen erst wieder auf Medaillen der italienischen Renaissance auf, und zwar verhältnismäßig groß und mit voll ausgeschriebenen Namen, meist in der Umschrift. Danach werden die Signaturen wieder kleiner und abgekürzt, meist am Halsansatz der Porträts vertieft eingeritzt. Seit dem 19. Jh. spiegeln die Signaturen auch die Arbeitsteilung wider: Unter invenit (inv.) zeichnet der Designer der Medaille, unter fecit (fec.) der Graveur, unter direxit (dir.) der Leiter der Prägeanstalt.

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