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Konventionstaler

Der Konventionstaler dient als eine Bezeichnung für die seit 1753 geprägten Taler, 10 Stück aus der 900/1000 feinen Mark. Ihren ungewöhnlichen Namen verdankt die Großsilbermünze dem Konventionsfuß, in dem Zusammenhang auch als Zwanzigguldenfuß bekannt, nach dessen Vorgaben alle Münzen bis zum Groschen produziert wurden.

Die Großsilbermünzen aus den deutschen Ländern sind häufig mit den folgenden Aufschriften versehen:

  • X EINE FEINE MARK
  • AD NORM(AM) CONVENT(IONIS)
  • CONVENTION TALER

An der Stelle des X in der ersten Variante steht dabei der jeweilige Wert der Münze.

Die österreichischen Stücke tragen bis 1804 meist ein kleines Andreaskreuz hinter der Jahreszahl als Kennzeichen.

Es gab auch doppelte Konventionstaler, ebenso wie Viertel- und Halbstücke. Letztere wurden auch Konventionsgulden genannt. Bis 1837 prägte Bayern noch in Gedenken an die Konventionstaler sogenannte Geschichtstaler. Die letzten Konventionstaler wurden in Österreich noch bis ins Jahr 1857 geprägt.

Als Deutsche Taler aus der Zeit vor der Gründung des Deutschen Kaiserreichs wecken Konventionstaler durch ihre historische Bedeutung heutzutage das Interesse vieler Münzsammler und Numismatiker, die ein Stück deutscher Geschichte für sich entdecken und greifbar machen möchten. Die geprägten Silbermünzen besitzen zudem einen nicht unerheblichen Münzwert.

Fulda, Konventionstaler 1788, geprägt zur Sedisvakanz

Fulda, Konventionstaler 1788, geprägt zur Sedisvakanz

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