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Kupellenprobe

Das auch Feuerprobe genannte Verfahren zur Bestimmung des Gehalts von Edelmetall in Legierungen. Ein abgewogenes Stück einer Legierung wurde unter Zugabe von Blei und Luftsauerstoff in einer Kupelle so lange geschmolzen, bis die unedlen Metalle von dem Bleioxid aus der Legierung herausgelöst worden waren. Die so entstandene Schlacke wurde von der porösen Kupellenwand aufgesogen, sodass nur das Edelmetall übrig blieb. Der Vorgang wurde auch Kupellieren genannt.
Aus dem Verhältnis des Gewichts zwischen der abgewogenen Legierung und dem übrig gebliebenen Edelmetall wurde dann der Feingehalt bestimmt. Diese Methode stellte sich nachträglich aber als zu ungenau heraus, da ein Teil des Edelmetalls (etwa 0,4%), der eigentlich bei der Berechnung des Feingehalts hätte berücksichtigt werden müssen, mit in den Poren der Kupelle verschwand. Tatsächlich wurde der als Kupellenraub bezeichnete Verlust erst nachträglich durch Vergleiche mit dem Verfahren der nassen Probe entdeckt.

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