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Karolin

1. Bayerische Gold- und Handelsmünze, die unter Kurfürst Karl Albert 1726 nach dem Vorbild des französischen Louis d'or eingeführt wurde. Der Nachfolger des Max d'or in Bayern wog 9,7 g, bei einem Feingewicht von 7,5 g und sollte 10 Goldgulden gelten. Obwohl der Reichsmünztag von 1738 ihn auf 8 Gulden, 5 Kreuzer setzte, stieg er während des Siebenjährigen Krieges auf 11 Gulden im Jahr 1763. Als beliebte Handelsmünze ahmten die Herrscher von Hessen-Darmstadt, Kurköln, Kurpfalz und Württemberg Karoline nach. Die auch Karl d'or genannte Goldmünze verlor aufgrund der häufigen Beschneidung der Mehrzahl der Stücke ihre Beliebtheit und wurde allmählich nicht mehr angenommen. Seit 1775 verstand man unter Karolin in Süddeutschland eine Rechnungseinheit im Wert von 11 Gulden.

2. Karl d'or (1)

3. Carolin (3, 4)

    

Bayern, 1/2 Karolin 1735 des Kurfürsten Karl Albrecht(1726-1745)

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