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Klappmützentaler

Volkstümliche Bezeichnung der ersten sächsischen Guldengroschen, die etwa um 1500 v. Chr. in einer Gemeinschaftsprägung des Kurfürsten Friedrich III. (der Weise, 1486-1525) und seiner Mitregenten Albrecht und Johann (später Georg anstelle des verstorbenen Herzogs Albrecht) eingeführt wurden. Die undatierten Großsilbermünzen zeigen die Brustbilder der sächsischen Herrscher (Vs. Friedrich, Rs. die beiden Herzöge) mit Klappmützen als Kopfbedeckung. Aufgrund des Silberreichtums Sachsens wurde eine Talermünze zum ersten Mal überhaupt in größeren Mengen herausgegeben. Der Klappmützentaler hatte ein Raugewicht von ca. 29,2 g bei einer Feinheit von 938/1000, also ein Feingewicht von 27,39 g. Die Prägung der beliebten Klappmützentaler dauerte etwa ein Vierteljahrhundert an.