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Kontributionsmünzen

Sammelbegriff für Münzen, die im 18. Jh. in Notzeiten aus dem Edelmetall der mehr oder weniger freiwilligen Abgaben der Bevölkerung und der Kirche geprägt wurden. Dabei handelte es sich um Schmuck, Tafelsilber, Gefäße, Leuchter usw. Schon im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) wurden 1704 in der von Bayern und Franzosen belagerten Reichsstadt Ulm goldene und silberne Gulden, meist in Form von Klippen, gemünzt. Während des Ersten Koalitionskriegs (1792-1797) gegen Frankreich ließen die Bischöfe von Mainz, Trier, Würzburg, Bamberg, Eichstätt und Fulda sowie die Reichsstadt Frankfurt a. M. Kontributionsmünzen, meist Taler und deren Teilstücke, schlagen. Die der Bezahlung der Truppen dienenden Stücke weisen meist auf die Herkunft ihres Münzmetalls hin und/oder tragen patriotische Aufschriften. 
Das vom lat. contributio abgeleitete Wort Kontribution bedeutet allgemein Abgabe, Leistung, früher auch häufig Steuer (insbesondere Grundsteuer), im Kriegsrecht eigentlich eine Zwangsabgabe in Form von Gütern oder Geld an die Besatzungsmacht.

Kontributionshalbtaler 1796 des Bistums Fulda

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