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Kreismünzen

Bezeichnung aller Münzen, die von mehreren oder allen Münzständen eines Reichskreises gemeinschaftlich geprägt wurden. Seit 1512 war das Römisch-Deutsche Reich in zehn Reichskreise eingeteilt, die zum Teil Münzen nach gemeinsamen Münzfuß und gelegentlich sogar nach gemeinsamer Gestaltung prägten. Die bekanntesten sind die Prägungen des Fränkischen Kreises: die Kreuzer, Batzen und Taler von 1624 sowie die Drittel- und Zweidritteltaler von 1693. Die meisten Gepräge zeigen die vier Wappen von Bamberg, Bayreuth, Würzburg und Ansbach. Dazu zählen auch die mit dem Monogramm F C (Fränkischer Creis oder lat. Franconicus Circulus) gegengestempelten fremden Zweidritteltaler von Monfort und Henneberg, die im ausgehenden 17. Jh. im fränkischen Kreis umliefen. Auch die Kreisgroschen des Obersächsischen Kreises und Münzen vieler anderer Münzstände zählen zu den Kreismünzen.

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