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Kriegsgeld

Im weiteren Sinn bezeichnet der Begriff das Geld, das in Kriegszeiten hinsichtlich Herstellung, Gestalt oder Feinheit einfacher oder schlechter als die sonst üblichen Gepräge ausgebracht wurde. Dazu gehören Belagerungsmünzen, Feldklippen und Notmünzen, z.B. das Inchiquin Money der irischen Rebellen aus dem 17. Jh. oder das deutsche Notgeld während dem 1. Weltkrieg.

Die Bezeichnung hat sich im deutschen Sprachraum vor allem für die österreichischen Fünfzehnkreuzer (Kriegssechstel) und Sechser (6-Kreuzer-Stücke) aus dem 17. Jh. sowie die Ephraimiten aus dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) eingebürgert, seit den napoleonischen Kriegen diente auch das durch Inflation verschlechterte Papiergeld der Kriegsfinanzierung (Assignaten).

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