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Knopfzwanziger

Bezeichnung für Kleinmünzen, die mit Drahtschlingen versehen als Knöpfe Verwendung fanden, im 17./18. Jh. vor allem in Bayern und Österreich für die alpenländischen Trachten benutzt. Die Benennung stammt vermutlich von dem 20-Kreuzer-Stück, obwohl auch andere Nominale benutzt wurden, wie z.B. das im Deutschen Kaiserreich zwischen 1873 und 1877 geprägte "kleine" 20-Pfennig-Stück ("Simmerl"). Nachbildungen aus unedlem Metall wurden noch in späterer Zeit für Trachtenknöpfe angefertigt, häufig nur mit dem Wappenbild (Adler) der Vs. versehen und mit glatter Rs. Schließlich ging man dazu über, schon mit Ösen versehene Nachbildungen zu fertigen. Manche noch heute vor allem für Trachten gefertigte, metallene Knöpfe sind mit einem Gepräge versehen, das an die Münzherkunft erinnert.

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