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Geschichtstaler

Bezeichnung für eine Reihe von bayerischen Gedenkmünzen in Form von Konventionstalern (1825-1837) und Doppel-Vereinstalern (1837-1856), die die bayerischen Könige Ludwig I. (1825-1848) und sein Nachfolger Maximilian II. (1848-1864) prägen ließen. Die Anlässe sind zum Teil von historischer Bedeutung, wie z.B. die Gedenktaler zur Stiftung des Ludwigs- und des Theresienordens (1827), zur Verlegung der Ludwig-Maximilian-Hochschule von Landshut nach München (1826), der Krönung Prinz Ottos von Bayern zum ersten König von Griechenland (1832) oder zum Abschluss des Zollvereins mit Preußen, Sachsen, Hessen und Thüringen (1833). Auf Geschichtstalern gewürdigt sind auch Ereignisse, wie die Errichtung des Denkmals der Trennung der Königin Therese von ihrem Sohn Otto (1835) oder der Bau der ersten deutschen Eisenbahnlinie von Nürnberg nach Fürth (1835). Der Vermählung zwischen dem bayerischen Kronprinzen Maximilian und der preußischen Prinzessin Marie (1842) sowie der Fertigstellung der Feldherrnhalle (1844) und des Ludwigskanals zwischen Rhein und Main (1846) wird auf Doppeltalern gedacht.

Geschichtstaler 1835 auf den Beitritt Badens zum deutschenZollverein

Geschichtstaler 1835 auf den Beitritt Badens zum deutschenZollverein