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Gravierungen

Münzgravierungen sind aus verschiedenen Gründen vorgenommen worden: Auf Belagerungsmünzen wurde häufig die Geschichte der Belagerung eingraviert, z.B. auf den Landauer Klippen General Mélacs von 1702. Der unbeprägte Rand von Klippen wurde gerne zur Gravierung von Ornamenten und Verzierungen genutzt. Taler- oder Guldenstücke hat man gerne durch Eingravierungen zu (privaten) Gedenkmünzen umgewandelt, z.B. indem man mit eingravierten Daten, Namen oder symbolischen Ornamenten an Taufe, Heirat oder ähnliche Ereignisse erinnerte. In Kriegs- Not- oder Revolutionszeiten dokumentierte sich das zunehmende politische Interesse der Öffentlichkeit auch in spöttischen Eingravierungen. In Frankreich wurde z.B. zur Zeit des Zweiten Kaiserreichs unter Napoleon III. (Second Empire) während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 die Umschrift "Empire Français" als "Vampire Français" verspottet.

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