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Geldkrisen

Seit jeher ist die Geschichte des Geldes mit einem langsamen Verfall des Geldwertes (schleichende Inflation) verbunden, zu Zeiten der Metallwährungen in Form einer allmählichen, meist unmerklichen stufenweisen Verminderung des Edelmetallgehalts der Münzen. Zeitweise hat sich diese Entwicklung zu einer galoppierenden Inflation beschleunigt, wie z.B. im österreichischen und süddeutschen Raum zur Zeit der Schinderlinge, im deutschen Raum zur Kipper- und Wipperzeit, in Preußen, Sachsen und Polen zu Zeiten der Ephraimiten, in Österreich und Großbritannien nach den napoleonischen Kriegen und ebenso in den Verliererstaaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Bei der Inflation der Vellonmünzen in Spanien (1599-1660) und in Schweden (1714-1724) waren Kupfermünzen von den Geldkrisen betroffen. Seit der Inflation der Assignaten während der Französischen Revolution hat es auch in Amerika und auf anderen Kontinenten verheerende Papiergeldinflationen gegeben.

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